Jakob van Hoddis: Weltende

Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut
In allen Lüften hallt es wie Geschrei.
Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei
Und an den Küsten – liest man – steigt die Flut

Der Sturm ist da, die wilden Meere hupfen
An Land, um dicke Dämme zu zerdrücken
Die meisten Menschen haben einen Schnupfen
Die Eisenbahnen fallen von den Brücken

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4 Gedanken zu „Jakob van Hoddis: Weltende

  1. finbarsgift sagt:

    Ein tolles Poem!
    Dankeschön für’s Zeigen 🤗

  2. das mag ich auch sehr, sehr gerne!

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