Kommt und Seht!

Ein schwarzer Fleck an der Wand,
Der dort nicht hingehört.
An einem Haus,
An der Straße.

Immer komme ich daran vorbei.
Der Fleck ist den ganzen Weg.
Bevor ich ihn sehe
Und noch danach.

Irgendwann
Hat man das Haus gestrichen.
Viele schwere Eimer,
Schwere weiße Farbe.

Das Haus war dann wie neu.
Wenn der Himmel blau war,
Hat die weiße Wand geleuchtet,
Im hellen Licht.

Dann habe ich gesehen,
Kam langsam
Durch die weiße Farbe,
Der schwarze Fleck zurück.

Man hat dann einen Busch gepflanzt.
Dicht an der Wand,
Vor dem schwarzen Fleck.
Der war dann versteckt.

Ich ging oft daran vorbei
An dem Haus und an dem Busch
Der wuchs schön und rund
Vor der weißen Wand.

Aber dann war der Sommer vorbei,
Da wurde es kalt.
Alle Blätter fielen.
Und der Fleck war wieder da.

 

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2 Gedanken zu „Kommt und Seht!

  1. Es bringt nichts, den schwarzen Fleck verstecken zu wollen, er gehört zu unserem Leben dazu…
    Viele Grüße

  2. Frieda sagt:

    Ein sehr interessanter Aspekt, der schwarze Fleck kommt zurück, auf Dauer kann man nichts verstecken, es kommt alles zurück. Denke dir eine betonierten Strasse, irgendwann nimmt sich die Natur den Lebensraum zurück indem das Gras sich durch den Beton bohrt.

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