Gravitation

Noch einmal auf Kreisen der alten Gewalt,
Weg ohne Ränder, keine Rast und kein Halt.
So schlägst du deine stille Schlacht –
Lichtwende, Leere, Anbruch der Nacht.

Wo sich die Horizonte schneiden,
und sich deine Blicke weiden,
da liegt dein Traum aus Flucht und Flug,
da ist die Zeit, die dich nicht trug.

Erhebe den Kopf und senke die Lider –
alles was war, ist und kommt wieder –
die Zeiten, die Weiten – sie sind hier,
denn du bist das Leben und der Traum ist in dir.

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6 Gedanken zu „Gravitation

  1. chrinolo sagt:

    Du schreibst wundervoll – das gefällt mir sehr!

  2. Lucretia Tambourinfrau sagt:

    Das ist sehr schön! Ich mag den Rhythmus. Der letzte Abschnitt gefällt mir besonders gut.

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