Archiv für den Monat November 2012

Die häufigsten Wörter der deutschen Sprache

der
die
und
in
den
von
zu
das
mit
sich

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Getaggt mit , , , , , , , , , , ,

Zusammen

In Räume rauh aus Licht gemalt
leg ich mein Augenohr –
All meine Sinne schneiden sich
und Neues tropft hervor:

Getaggt mit , , , , , , , , , , ,

Membran

Ich trage dich wie ein Geheimnis und speie Kaskaden aus du und ich, in stummen Sätzen, immerfort.

So fing es wieder an, mit dieser Frage: Wie sieht sie aus als alte Frau? Ich setze die Zeichen des Alters auf ihr Bild in meinem Kopf – doch es passt nicht. Sie ist jung und jung wird sie bleiben und fast bin ich schon zu alt für sie. Mit ihr will ich sein, nicht mehr fern, nicht mehr weit, mit ihr will ich sein und mich nicht mehr bewegen. Zu groß ist die Gefahr, mich von ihr zu entfernen und wieder nicht mehr zurückzufinden. Ihr, Ihr, Ihr!
Habe ich schon gesagt, dass alle Orte, an denen wir gemeinsam waren, nun Sperrgebiet sind? Dort sind jetzt Labyrinthe, in denen man sich verläuft. Ich darf nicht mehr hinein, habe es mir strikt verboten. Neuer Absatz!
Neuanfang, Schlussstrich, ad acta und tabula rasa. Aber, ach, es gibt doch kein Entkommen. Wenn ich einen Tisch sehe, dann denke ich daran, mit Dir an einem Tisch zu sitzen. Solange wir in der selben Welt leben. Es ist doch eigenartig mit den Entfernungen. Da kann man am anderen Ende der Welt sein oder nur im Raum nebenan. Wenn man getrennt ist, ist man getrennt. Alles dreht sich dann nur um Möglichkeiten. Wenn ich wollte, könnte ich hinübergehen, wenn wir wollten, könnten wir uns sehen, und immer so weiter. Aber getrennt ist getrennt. Trifft das auch auf zeitliche Trennung zu? Was wäre, wenn Du tot wärst und ich noch am Leben? Verzweifeln würde ich und es wäre unendlich schwer, das zu verkraften. Nein, bitte lebe, immer weiter! Auch ohne mich. Ich brauche die Möglichkeit, Dich wiederzusehen und auch, wenn es nie dazu kommt.
Kennt Ihr das? Die Irrwege wachsen und sie ragen aus der alten Zeit hinaus. Sie folgen mir. Im Stillstand spüre ich dann, wie sie mich von unten umranken. Sie sagen „Komm!“, und dann denke ich an ihnen entlang, suche den Anfang, wo alles beginnt. Doch alles sinkt zu tief, hinab zu Dir, wo die Wurzeln ihre Nahrung ziehen. Wieder bin ich verloren und ich fühle mich so leer.

Getaggt mit , , , , , , , , , , ,